Was uns wichtig ist


AUSBILDUNG

Die Pfadfinder haben ein klares Konzept zur stufenweisen pfadfinderischen Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und einen Bildungsauftrag hinsichtlich gesellschaftlicher und menschlicher Werte. Das Miteinander, die soziale Kompetenz und Kenntnisse der Natur und der Umwelt stehen im Mittelpunkt.



TOLERANZ

Pfadfinder gibt es auf der ganzen Welt, in fast allen Nationen und Religionen. Spirituelle Einheiten fördern das Verständnis für alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion. Ziel ist es, Angst, Hass, Überheblichkeit und Ignoranz zu überwinden und so einen Beitrag zur Friedenserhaltung zu leisten.



SELBSTSTÄNDIGKEIT

Die Pfadfinder werden schon in der Stufe der Wichtel und Wölflinge (7-10 Jahre) mit kleinen Aufgaben betraut, die sie selber erledigen. Auch fahren sie ab dieser Altersstufe auf Lager mit. Dabei sind sie oft das erste Mal über Nacht oder im Sommer sogar eine ganze Woche von zu Hause weg. So erleben sie ihre erste Selbstständigkeit, die dann in den höheren Stufen weiter von den Gruppenbetreuern gefördert wird.



ORGANISATION

Strukturierte Heimabende und geregelte Tagesabläufe auf den Lagern geben Kindern und Jugendlichen nicht nur das Gefühl der Sicherheit, sondern lehren sie auch, sich selber zu organisieren. Dazu gehört auch, sich auf den Lagern um seine Sachen zu kümmern und hoffentlich wieder (fast) alles nach Hause zu bringen. In den höheren Stufen ab Guides und Späher (10-13 Jahre) lernen die Pfadfinder, ihre Ausrüstung in Ordnung zu halten und das Programm mit zu gestalten.



DEMOKRATIE

Alle in unseren Gruppen haben die gleichen Rechte und Pflichten. Entscheidungsfindungsprozesse werden mit zunehmenden Alter gefördert. Schon spielerisch am Anfang, konkreter dann in den späteren Jahren, lernen Pfadfinder, ihre Anliegen, die der Gruppe und die der Pfadfinder allgemein zu begründen. Damit lernen sie, zu argumentieren und profitieren damit fürs Leben.



TEAMFÄHIGKEIT

Die Teamfähigkeit fördern wir durch:

  • Spiele und Aktivität in Gruppen
  • Diskussionsprozesse mit den anderen Kindern und Jugendlichen, sowie den Stufenleitern während der Pfadfinderaktivitäten
  • gegenseitige Unterstützung bei der Erledigung der anfangs spielerischen, später kreativeren und organisatorischen Aufgaben


  • VERANTWORTUNG

    Stufenweise lernen die Kinder und Jugendlichen behutsam und altersgerecht Stück für Stück Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die Schwächeren in einer Gruppe werden genauso geachtet wie alle anderen und werden „mitgetragen“.



    FÜHRUNGSAUFGABEN

    Ab der Stufe der Guides und Späher (10-13 Jahre) bilden die Kinder Kleingruppen (Patrullen), in denen es schon Anführer gibt.Deren Aufgabe ist es, sich um die Bedürfnisse der ganzen Patrulle zu kümmern.Ältere Jugendliche können sich für eine spätere Pfadfinder-Führungstätigkeit qualifizieren und ausbilden lassen.



    ACHTUNG DER NATUR

    Zwei zentrale Punkte der Pfadfinderei sind die Achtung der Natur und der Schutz unserer Umwelt. Wir bewegen uns viel im Freien und lernen die Natur und ihre Einzigartigkeit kennen. Dabei achten wir stets auf unsere Ressourcen und versuchen jegliche Verschwendung und alle Arten der Verschmutzung der Umwelt zu vermeiden.



    WELTWEITE VERNETZUNG

    Die Pfadfinder sind die größte Kinder- und Jugendorganisation der Welt. Die Geborgenheit in der jeweiligen Heimatgruppe wird ergänzt durch nationale Großlager und Auslandslager, auf denen Kontakte mit Pfadfindern und Pfadfinderinnen aus der ganzen Welt geknüpft werden können.




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